-
Weiterlesen...
Poetische Uhren von Van Cleef & Arpels
Uhren sind so eine Sache. Klar, die Luxus-Ticker haben oft eine atemberaubende Technik, aber so eine wirkliche Augenweide sind nur wenige und zum Träumen laden die meisten schon gar nicht ein. Da ist Schmuck doch schon eine andere Sache. Da kann man sich Blütenträume ans Ohr stecken, niedliche Kätzchen am Handgelenk baumeln lassen und üppige Fantasiegebilde um den Hals hängen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
-
Weiterlesen...
Dem Schweizer Wein auf der Spur
Gemeindekeller von Erlach
Immerhin etwa 1,1 Millionen Hektoliter Wein werden in der Schweiz jährlich produziert, davon knapp über 50 Prozent Weißwein. Die Rebfläche beträgt insgesamt 15.000 Hektar, davon drei Viertel in der Westschweiz. Im Ausland existiert der Schweizer Wein so gut wie nicht – nur ein Prozent wird exportiert. Wer durch die Schweiz reist, sollte unbedingt die Weine vor Ort probieren, denn es gibt immer wieder Überraschendes zu entdecken.
-
Weiterlesen...
Champagnerbomben statt Zuwendungen
Meine Mutter hat schon immer gesagt, ich hätte ein Problem mit Obrigkeit. Mag sein. Auf jeden Fall habe ich so langsam ein Problem mit der deutschen Politik und ihren Auswirkungen. Dank amerikanischem Vorbild und berufsmäßigen Spaßbremsen verkommt Deutschland zu einem Land von Angsthasen und Griesgramen. Und dann wundert man sich, wenn uns andere Länder bei den Patentanmeldungen überholen, die Zahl der psychisch Kranken stetig zunimmt und unsere Jugendlichen ausflippen.
| Geschrieben von: Andrea Przyklenk | |||
Luxus kennt keine KriseLuxusmarken wachsen weiter
Zumindest nicht in Deutschland. Eine Roland Berger-Studie zum Luxusmarkt in Deutschland beweist es: Der deutsche Luxusmarkt ist auch im Krisenjahr 2009 stabil geblieben. Zwar gab es bei Automobilen einen 15-prozentigen Rückgang, im Möbelsegment sechs Prozent Rückgang, was aber von anderen Bereichen wie Schmuck mit einem zweiprozentigen Zuwachs kompensiert werden konnte. Laut Studie gibt es sechs Kerntrends für eine erfolgreiche Zukunft des Geschäfts mit Luxus: Konsolidierung, Digitalisierung, soziale Verantwortung, Nachhaltigkeit, innovatives Marketing und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Deutschland unter den Top 3In 60 Interviews mit führenden Markenherstellern und Händlern hat Roland Berger Strategy Consultants die Entwicklung 2009 sowie wichtige Trends für die Zukunft exklusiver Marken in Deutschland ermittelt. Dabei zeigte sich unter anderem, dass auch Luxuskäufer preisbewusst sind, auf Marken stehen und gerne online kaufen. Das Onlinegeschäft mit Luxusmarken wächst nämlich der Studie zufolge rasant. Deutschland konnte sich unter den Top 3 der globalen Luxusmärkte positionieren. „Deutschland ist weiterhin ein hoch relevanter Luxusmarkt mit globalen Spitzenplatzierungen in den meisten Segmenten“, so Philip Beil, Principal im Kompetenzzentrum Consumer Goods & Retail bei dem Beratungsunternehmen. „Und dieser Markt ist in der Krise stabil geblieben.“ Marken machen das RennenUntersucht wurden sieben wesentliche Marktsegmente. In den Segmenten Automobile und Möbel steht Deutschland trotz Einbrüchen 2009 volumenmäßig an der Spitze. Stabile bzw. leicht positive Entwicklungen des High-End-Bereichs von Kosmetik, Fashion, Champagner, Schmuck und Uhren konnten die Verluste in diesen beiden Bereichen kompensieren. Bei Fashion & Accessoires wuchsen insbesondere Traditionsmarken mit großem handwerklichen Können und hervorragender Verarbeitungsqualität. Auch Parfüm und Kosmetik konnte das Vorjahresniveau halten. Und – wie könnte es anders sein – trotz einem Einbruch der Gastronomie, konnte der Champagnerabsatz der Marktführer das Vorjahresniveau halten. Allerdings wurde vermehrt zu Hause getrunken. Bei Uhren konnten sich die Klassiker und zeitlosen Modelle gut am Markt behaupten. Traditionsmarken konnten auch hier punkten. Allerdings musste das High-Ende-Segment von über 50.000 Euro schwere Einbußen hinnehmen. Krisengewinner ist der Schmuck. Und jetzt erst recht........Was beim Luxusmarkt zu beobachten ist, war im vergangenen Jahr ein genereller Trend. Während überall Kurzarbeit angesagt war und allenthalben Arbeitslosigkeit drohte, gaben die Konsumenten das Geld sozusagen mit vollen Händen aus. Vor Weihnachten waren die Einkaufsstraßen der Großstädte brechend voll und zwar nicht mit Schaufensterbummlern, sondern mit Käufern. Es darf spekuliert werden, ob hier Unvernunft oder Psychologie die entscheidende Rolle spielen. Die ach so vorsichtigen Deutschen setzen anscheinend auf Trotz und kurbeln so die Wirtschaft an, frei nach dem Motto „jetzt erst recht“.
|
Top