Christine Genesis macht
die Sekunde zur Scheibe
Hamburger Uhrmachermeisterin erweitert ihre Kollektion um neue raffinierte Modelle
Genesis? Zu diesem Namen fällt einem einiges ein. Aber nur die wenigsten denken an Luxusarmbanduhren. Vielleicht ein Fehler, denn die zeitlos eleganten Zeitmesser der Hamburger Uhrmacherin begeistern längst einen zwar kleinen, aber feinen Kreis von Connaisseurs.
Mit zwei neuen Modellen und der Variante eines bereits vor längerem eingeführten Modells startete die Uhrmachermeisterin Christine Genesis ins Frühjahr 2010. Sie blieb in allen Fällen ihrer besonderen Philosophie treu: Ihre Uhren, die in Zusammenarbeit mit dem Designer Jorn Lund in ihrem Hamburger Atelier entstehen, sollen sich gleichermaßen durch Dezenz und subtile Raffinesse auszeichnen.
Rechtzeitig vor Beginn der Reisesaison brachte Genesis das Modell GENESIS GEO mit zweiter Zeitzone und einer 24-Stundenanzeige auf den Markt. Die Zifferblätter der braunen Modelle sind in einem aufwändigen Verfahren hergestellt. Je nach Lichteinfall entfaltet die Uhr ihre individuelle Wirkung. Christine Genesis greift für diese Automatikuhr auf das Basis-Kaliber Eta 2893-2 zurück. Der Rotor wird mit einem Genfer Streifenschliff dekoriert. Die GENESIS GEO gibt es mit braunem und schwarzem Zifferblatt. Sie kostet 1.750 Euro.
Die erwähnte subtile Raffinesse zeigt sich vor allem beim neuen Modell GENESIS RONDO. Die Uhrmachermeisterin aus Hamburg konzentrierte sich dabei auf die Anzeige der kleinsten Zeiteinheit: Sie verzichtete auf den Sekundenzeiger und entschied sich für eine kleine Scheibe, die in der unteren Hälfte des Zifferblatts ihre Runden dreht. Diese Scheibe hat eine längliche Aussparung. Darunter ist das Zifferblatt farbig lackiert – rot bei der RONDO mit schwarzem Zifferblatt, blau bei der silbernen Variante. So entsteht der Eindruck, als befände sich ein Index auf der Scheibe – eine optische Täuschung. Angetrieben wird die superflache und mit einem Gehäusedurchmesser von 37 Millimetern betont elegante Armbanduhr vom Handaufzugskaliber Peseux (Eta) 7001. Der Preis liegt ebenfalls bei 1.750 Euro.
Neue Variante eines Erfolgsmodells
Mit der GENESIS 4 bietet die Uhrmachermeisterin eine Variante des Modells GENESIS 2, das mit Großdatum und Gangreserveanzeige von Uhrenfreunden schon seit einigen Jahren geschätzt wird. An die Stelle der Ziffern sind bei der GENESIS 4 nun applizierte Indexe getreten, was dem Zeitmesser sportliche Eleganz verleiht. Die Automatikuhr verfügt über ein fein dekoriertes Werk (modifiziertes Basis-Kaliber Eta 2892-2 mit Zusatzfunktionen) mit Gravur und gebläuten Schrauben, der Rotor erhält einen Genfer Streifenschliff. Die GENESIS 4 mit einem Gehäusedurchmesser von 38 Millimetern gibt es mit schwarzem und silbernem Zifferblatt.
Christine Genesis gehört zu den wenigen Uhrmachermeisterinnen in Deutschland, die eine eigene Kollektion führen. Die gebürtige Rheinländerin ist seit ihrer Jugend von mechanischen Zeitmessern begeistert und arbeitete vor Beginn ihrer Selbstständigkeit unter anderem mehrere Jahre im Serviceatelier von Wempe. Mit den Modellen GENESIS 1, 2 und 3 sowie ihrer Chronographen-Reihe setzt Christine Genesis ihre Philosophie um, Luxusarmbanduhren von klarer Ästhetik und hoher Qualität für individuelle Freunde außergewöhnlicher Zeitmesser zu schaffen. Konsequent verzichtet die Unternehmerin darauf, dem Trend hin zu immer größeren Gehäusen zu folgen. Das beweisen auch ihre neuen Modelle.
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