Geschrieben von: Andrea Przyklenk   

Ultimativer Luxus auf See

Bild: Tangram 3DS

Mit der Infinitas hat Schöpfer Yachts, ein erst 2008 in Amerika gegründetes Yacht-Unternehmen, nach der Oculus seinen zweiten virtuellen Prototypen vorgestellt. Kevin Schöpfer hat gemeinsam mit Sparkman & Stephens, Naval Architects, diese außergewöhnliche Yacht entworfen. Mit ihrem futuristischen Design und einer Länge von 91,5 Metern wäre sie sicherlich der Hit in jedem Hafen.

Bild: Tangram 3DS

Ihre organische, fließende Form ist dem Symbol für Unendlichkeit nachempfunden. Das Design des Vorgängers Oculus mit 76 Metern Länge war zwar vom Design her ähnlich, ähnelte aber eher einem Wal oder Delphin. Die Struktur scheint frei schwebend, wird aber durch eine zentrale Struktur zusammengehalten. Ein Hingucker ist der in der Mitte freiliegende Poolbereich, der Wohn- und Essbereich voneinander trennt. Den Poolbereich kann man auf drei Arten über- bzw. unterqueren. Am Spektakulärsten ist wohl die Glasbrücke über den Pool, der zu Haupttreppe und Lift führt. Boden und Decke der Brücke sind aus Glas, so dass das natürliche Licht in den Pool fällt.

Understatement statt Plüsch

Die Ausstattung der Räume entspricht dem futuristischen Äußeren der Yacht. Statt Holz, Messing, Leder oder gar üppigen Plüsch findet man auf der Infinitas elegant geschwungene Sitzmöbel, die anmuten wie aus einem Science-Fiction-Film. Die Enterprise könnte da niemals mithalten. Die voll verglasten Wände des Salons schaffen „eine Insel innerhalb der Yacht“. Auf dem Oberdeck befinden sich sechs Gästesuiten für 16 Gäste und jede Menge Terrassen. Darüber residiert der Eigentümer in seiner privaten Suite mit „Sky Bridge“. Und einen Hubschrauberlandeplatz gibt es selbstverständlich auch. Unterkünfte für die Crew, Vorrats- und Maschinenräume befinden sich auf dem Unterdeck.

Bild: Tangram 3DS

Schade nur, dass dieses Wunderwerk des Yachtbaus noch auf keinem Gewässer herumschippert. Doch laut Kevin Schöpfer ist Sparkman & Stephens bereit, sein erstes Design-Wunder, die Oculus, umzusetzen. Irgendjemand, der die für die Infinitas nötigen 140 Millionen US-Dollar herumliegen hat, wird sich sicherlich bald finden und dann kann es losgehen.

www.schopferyachts.com

 
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