Jimmy Choos forever!
Schuhe vom Feinsten
Typische Choos mit Mörder-Absätzen.
Sarah Jessica Parker alias Carrie Bradshaw liebt sie, in “Der Teufel trägt Prada” stöckeln die Protagonistinnen auf ihnen durch den Film und auch die Promi-Riege aus Hollywood wie Victoria Beckham, Halle Berry, Nicole Kidman und Jennifer Lopez trägt sie: Jimmy Choos. Selbst H & M-Kundinnen konnten sich in letzter Zeit an ihnen erfreuen. Aber lassen wir H & M beiseite – die High-Heel-Kunstwerke sind etwas Besonderes – in Design, Prestige und Preis.
Hinter Jimmy steckt eine starke Frau
Zum allgemein bekannten und begehrten Kultobjekt wurden die Luxustreter nachdem sich 1996 der Schuhdesigner Jimmy Choo und Tamara Mellon, damals Accessoire-Chefin bei der britischen „Vogue“, zusammengetan hatten. Die Kombination aus begnadetem Design und handwerklichen Geschick einerseits und Geschäftssinn andererseits erweist sich als ideal. Die Marke expandiert und nimmt dafür Partner ins Boot. 2001 kaufte die Equinox Luxury Holdings Ltd. Jimmy Choos Anteil am Geschäft. Später stiegen noch andere Investoren ein. Heute steht die Marke für ein umfassendes Angebot an luxuriösen Lifestyle-Accessoires von Schuhen, Handtaschen, Brillen und Sonnenbrillen und ist damit in 32 Ländern in über 100 Geschäften vertreten. Seit Oktober gibt es unter dem Namen Jimmy Choo sogar Parfüm.
Biker-Stiefel.
2008 gewann die Marke den „Designer Brand of the Year“ des Britischen Moderats (British Fashion Council) sowie weitere Auszeichnungen vom Accessory Council und vom 22nd Annual Footwear News Award in New York. Außerdem den Nordstrom-Preis „Partners in Excellence 2009“. Tamara Mellon steht gemeinsam mit Vorstandschef Joshua Schulman noch immer für die weitere Unternehmensentwicklung.
Gummistiefel von Choo.
Wer ist Jimmy Coo?
Der begnadete Designer wurde als Sohn einer Schuhmacherfamilie auf der Insel Penang in Malaysia als Jimmy Chow geboren. Es wird kolportiert, dass er den ersten Schuh unter den strengen Augen seines Vaters im Alter von nur elf Jahren herstellte. Später schickte ihn die Familie aufs College nach London. Durch einen Fehler der Behörden wurde aus Jimmy Chow Jimmy Choo und dabei blieb es. Nach dem College besuchte Choo eine Modeschule, arbeitete bei Bally und machte sich im Londoner Stadtteil Hackney selbstständig. Er wurde schnell zum Insidertipp für die Ladys der Londoner Society, die sich in seinen halsbrecherisch hohen Schuhen anscheinend extrem wohlfühlten. Es war nur eine Frage der Zeit, bis Tamara Mellon auf ihn aufmerksam wurde.
Jimmy Choo in der Sloane Street in London.
Übrigens: Echte Choos werden handgefertigt. Sie sind oft mit außergewöhnlichen Materialen verziert wie Perlen, Federn oder Stickereien. Wer genug Geld hat, kann auch nach eigenen Wünschen designen und fertigen lassen.
Sie können in Highheels nicht shoppen?
Kein Problem. Die Marke Jimmy Choo bietet durchaus sportliches Schuhwerk und auch das hochmodisch, zum Beispiel Ballerinas oder die angesagten Gummistiefel in gelb und rot (295 €) oder die Motorradfahrern abgeschauten groben Stiefel mit Schnallen und Ösen (795 €). Ein Besuch der Website lohnt sich in jedem Fall, nicht nur, weil man dabei auch im Alltag Tragbares entdecken kann, sondern auch das eine oder andere Schnäppchen. Auch bei Jimmy Choo wird hin und wieder reduziert. So kann man mit Glück durchaus einmal ein aufwändiges Modell des letzten Jahres statt für 1.500 € für die Hälfte erstehen. Auf diese Weise kann sich auch frau mit Durchschnittsgeldbeutel den einen oder anderen Luxustreter leisten und zum Neid der Geschlechtsgenossinnen wie Carrie Bradshaw kreischen: „Wo sind meine Jimmy Choos?“
www.jimmychoo.com
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