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Für Sie entdeckt
Doppel 2.0: Chrono-Rattrapante von Habring² aus Österreich
Joseph Thaddäus Winnerl (geboren 1799 in Mureck in der Steiermark – gestorben 1886 in Paris) ersann 1831 auf der Suche nach der ersten Uhr, die Zeitintervalle festhalten konnte, einen separat anhaltbaren Sekundenzeiger. Während andere kluge Köpfe in den darauffolgenden Jahren den Mechanismus weiter verfeinerten und zu dem machten, was wir heute „Chronograph“ nennen, hat Winnerl mit seiner Arbeit den Grundstein für den späteren noch etwas komplizierteren Chrono geschaffen: den Chrono-Rattrapante oder Schleppzeigerchronographen.
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Poetische Uhren von Van Cleef & Arpels
Uhren sind so eine Sache. Klar, die Luxus-Ticker haben oft eine atemberaubende Technik, aber so eine wirkliche Augenweide sind nur wenige und zum Träumen laden die meisten schon gar nicht ein. Da ist Schmuck doch schon eine andere Sache. Da kann man sich Blütenträume ans Ohr stecken, niedliche Kätzchen am Handgelenk baumeln lassen und üppige Fantasiegebilde um den Hals hängen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
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Dem Schweizer Wein auf der Spur
Gemeindekeller von Erlach
Immerhin etwa 1,1 Millionen Hektoliter Wein werden in der Schweiz jährlich produziert, davon knapp über 50 Prozent Weißwein. Die Rebfläche beträgt insgesamt 15.000 Hektar, davon drei Viertel in der Westschweiz. Im Ausland existiert der Schweizer Wein so gut wie nicht – nur ein Prozent wird exportiert. Wer durch die Schweiz reist, sollte unbedingt die Weine vor Ort probieren, denn es gibt immer wieder Überraschendes zu entdecken.
| Geschrieben von: Andrea Przyklenk | |||
Forellen satt im Schwarzwald
Der Schwarzwald mit seinen zahlreichen Flüssen und Bächen ist bekannt für seine Forellen. In vielen Tälern gibt es Forellenzuchtstationen, bei denen man frischen und geräucherten Fisch kaufen kann. Der Familie Zordel ist in Neuenbürg im Nordschwarzwald zwischen Calmbach und Pforzheim die Synthese aus Forellenzucht und Fischrestaurant gelungen. Darüber hinaus liegt das Hotel-Restaurant „Zur alten Mühle“ auch noch sehr idyllisch im Eyachtal. Das schmucke Hotel mit seinen im Landhausstil eingerichteten Zimmern liegt weitab vom Verkehrslärm und Ortschaft.
Umgeben von Wald und riesigen Weidenbäumen entlang der Forellenteiche ist es der ideale Rückzugsort für ein paar Tage oder ein paar Stunden. Nachmittags finden sich auf der großen Terrasse Kaffeegäste ein, gegen Abend füllen sich Terrasse und Restaurant zunehmend mit Essensgästen – mit Fischliebhabern. Denn Forellen und Fisch in vielen Varianten sind die Spezialität des Restaurants. Selbstverständlich, dass Forellen, Lachsforellen und Welse aus der eigenen Zucht kommen und in vielen Varianten auf der Speisekarte zu finden sind: blau, Müllerin Art, im Bierteig paniert, in Butter gebraten mit Mandeln, geräuchert, püriert – was das Herz begehrt. Regionales lecker aufgemischt
Doch nicht nur Forellen stehen auf der Speisekarte. Karpfen, Wels, Zander und Saibling werden ebenfalls in leckeren Variationen angeboten. Die Fleisch- und vegetarischen Gerichte müssen sich dahinter nicht verstecken. Die Küchenbrigade kocht sehr frisch, regional, wagt aber doch das eine oder andere Experiment. Konventionell, wenn auch sehr schmackhaft ist zum Beispiel der Vorspeisenteller „Alte Mühle“, auf dem sich ein Potpourri der Fischvorspeisen findet. Gebratene Welsleber auf Pistaziensoße mit Blini kommt da schon außergewöhnlicher und nicht minder lecker daher. Bei den Hauptgängen haben wir den „Fischfiletteller Alte Mühle“ mit Filets von Lachsforelle, Forelle, Wels und Hummergarnelen- und Rieslingsoße probiert und gebratenes Zanderfilet in Orangensoße mit grünem Pfeffer.
Über die Frische des Fisches braucht man draußen im Eyachtal kein weiteres Wort zu verlieren. Ein paar Worte verdienen aber Zubereitung und Soßen. Der Fisch war so, wie man sich frischen Fisch auf dem Teller vorstellt: saftig und zart, gleichzeitig fest. Die Soßen haben den feinen Geschmack unterstützt und nicht zugetüncht – besonders mit Orange und grünem Pfeffer ein kleines Kunststück, aber gelungen. Auch dem Service sei ein Lob ausgesprochen: aufmerksam, schnell und kompetent. Lediglich beim Vorspeisenteller wäre eine Ansage durch den Kellner schön gewesen, damit man genau weiß, was man isst. Geräucherte Erinnerung
Im Sommer bietet sich sicherlich die Terrasse an. Wer in der kühleren Jahreszeit oder abends zur alten Mühle kommt und lieber in der guten Stube sitzt als draußen, sollte sich fürs Mühlrad-Stüble entscheiden. Vor dem Fenster dreht sich das große Mühlrad und macht den Besuch in der alten Mühle so noch ein Stückchen authentischer. Im Anschluss an das Essen sollte man sich entlang der Forellenteiche die Beine vertreten – sofern man nicht schon vorher ein Auge auf den Hauptgang geworfen hat - oder auf einer der Bänke direkt am Bach ein Verdauungsschläfchen halten oder Angler beobachten. Gegenüber dem Kinderspielplatz kann man in einem kleineren Haus geräucherte Waren kaufen und sich so eine Erinnerung an einen genussreichen Tag mitnehmen.
Wer sich länger im Eyachtal aufhalten möchte, auf den warten Erlebnis- und Wellnessbäder in Bad Wildbad, Bad Herrenalb, Schömberg und Baden-Baden. Zahlreiche Wanderungen in herrlicher Landschaft und der Enztal-Radweg. Die Besichtigung des Schlosses in Neuenbürg mit Museum und Schlossgarten ist ebenso einen Ausflug wert wie der Besuch des Bergwerks „Frischglück“. In der alten Mühle wird keine Sterne-Küche geboten, aber reelle Fischküche mit einem kräftigen Schuss Kreativität bei angemessenen Preisen. Der Luxus eines Sommertags im Schwarzwald mit einem gemütlichen Abschluss in schöner Umgebung ist sowieso unbezahlbar.
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