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Perlen für die Kerle
Das Model mit dem durch eine Perle geschmückten angedeuteten Anker.
Seit August 2009 gibt es aus dem Hause Gellner eine Männerschmuck-Kollektion. Das mutet vielleicht etwas seltsam an, denn Gellner aus Wiernsheim ist bekannt für edelste Perlenkollektionen. So manche oder mancher wird sich fragen: „Perlen und Männer – geht denn das?“ Schließlich sieht man beim Gedanken an Perlen, meistens ein zartes, leicht gebräuntes Dekollete mit einer sanft schimmernden Perlenkette vor sich. Doch Gellner straft dieses Klischee Lügen.
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Luxus kennt keine Krise
Zumindest nicht in Deutschland. Eine Roland Berger-Studie zum Luxusmarkt in Deutschland beweist es: Der deutsche Luxusmarkt ist auch im Krisenjahr 2009 stabil geblieben. Zwar gab es bei Automobilen einen 15-prozentigen Rückgang, im Möbelsegment sechs Prozent Rückgang, was aber von anderen Bereichen wie Schmuck mit einem zweiprozentigen Zuwachs kompensiert werden konnte.
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Genug von Rioja?
Alternativen aus dem Priorato
Die Überschrift „Teurer Rioja schmeckt manchmal sogar gut“ zierte als Überschrift einen Artikel zum Thema Rioja von Martin S. Lambeck im Juni 2008. Diese Aussage trifft nach Meinung von Experten den Nagel auf den Kopf, denn obwohl sich immer wieder hervorragende Weine darunter finden, gibt es viele Nieten unter den Rioja-Weinen oder „marmeladigen Schrott“, wie es Lambeck beschreibt, „der falsch konzentriert wurde und trotz gesalzener Preise handwerkliche Fehler aufweist“. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn Rioja ist längst Massenware. Aber es gibt in Spanien durchaus Alternativen zum Rioja.
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Kicken mit Barbie
Französin entwirft Barbie-TischfußballDie junge Designerin des Barbie Foot Chloé Ruchon
Eine junge französische Designerin, Absolventin der Straßburger Ecole supérieure des arts décoratifs (ESAD) hat in ihrer Abschlussarbeit einen Tischkicker entworfen, auf dem die allseits bekannten Barbie-Puppen von Mattel kicken. Die kurzbehoste Mannschaft mit fliegenden Haaren verleiht dem guten alten Tischfußball einen ganz neuen Reiz.
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Der Uhrenkünstler
aus Sankt Petersburg
Er ist erst 35 Jahre und gehört zu den renommiertesten Uhren-Künstlern Europas: Konstantin Chaykin überraschte die Fachwelt in den vergangenen Jahren mit kompliziertesten Zeitmessern und dem ersten original russischen Tourbillon. Dabei hat der Sankt Petersburger nie eine Uhrmacherlehre absolviert Was macht ihn so erfolgreich, was treibt ihn an? Die Luxus-Momente-Redaktion hat nachgefragt.
| Geschrieben von: Andrea Przyklenk | |
Whisky aus dem WesterwaldDer Fading Hill ist der erste Whisky aus dem Westerwald.
Ein bisschen Schottland trägt die Landschaft um Nistertal im Westerwald in sich. „Fading Hill“ – verschwindender Berg – heißt der im April 2008 hier erstmals abgefüllte Whisky. Der Name ist eine Hommage an das Hügelmassiv des Stöffels in der Nähe der Birkenhof-Brennerei, das von 1896 bis heute für den Basaltabbau genützt wird. „Dieser Whisky ist ein Stück unserer Heimat“, sagt Stefanie Klöckner, die das Familienunternehmen mit ihrem Mann zusammen führt. „Ein Teil unserer Natur, unserer Luft, unseres Bodens und ein Teil der Menschen, die für die Destillierkunst unserer Brennerei stehen.“ Prämierte Neuheit: Möhrenbrand mit Honig.
„Die gelungene Komposition eines Whiskys ist immer eine Frage der Leidenschaft“, so Stefanie Klöckner. Für den ersten Roggenwhisky wurden neben 90 Prozent langsam gewachsenen Roggen mit geringem Weizenanteil, zehn Prozent Darrmalz und kristallklares Westerwälder Quellwasser verwendet und „sehr viel Leidenschaft und Sorgfalt“. Fünfeinhalb Jahre lang reifte der Whisky dann in einem einzigen, aus Spanien importierten Sherryfass, bevor er abgefüllt wurde. Unverschnitten, leicht gefiltert und natürlich ungefärbt, entstand so eine streng limitierte Auflage von nur 870 kostbaren Flaschen. Mittlerweile wird im Westerwald regelmäßig Whisky produziert. Im April 2010 kommt der Fading Hill No.2 auf den Markt. In den Fässern harren noch weitere Köstlichkeiten auf ihre Abfüllung, darunter Maltwhisky in französischer und amerikanischer Eiche oder im Rum-Fass. Roggenwhisky wird jetzt neben dem Sherryfass auch in amerikanischer Eiche gelagert, der Dinkelwhisky harrt im Portweinfass von van der Niepoort seiner Bestimmung auf der Zunge eines Genießers. Innovative EdelbrändeTradition: das Basaltfeuer.
Doch der Fading Hill ist nicht das einzige ungewöhnliche Produkt der Brennerei aus dem Westerwald. Das seit 1848 bestehende Familienunternehmen macht durch nicht ganz alltägliche Geschmackskompositionen auf sich aufmerksam. Möhrenbrand mit Honig, Haselnussgeist mit Röst-Aromen, Bierbrände, Rote-Beete-Geist, Arabica-Kaffeegeist und der seltene Vogelbeer-Brand sind nur eine Auswahl der Birkenhof-Produkte.Insgesamt 32 Medaillen haben die Nistertaler mittlerweile für ihre Brände eingeheimst. Experimentierfreudige SommelièreTreibende Kraft hinter den neuartigen Geschmackserlebnissen für die Liebhaber der „geistreichen“ Getränke ist Sommelière und Chefin Stefanie Klöckner. Ihre neuen Kreationen sind eine ernst zu nehmende Konkurrenz zum hochprozentigen „Basaltfeuer“ und den Kräuterkorn-Spezialitäten, für die die Traditionsbrennerei seit vielen Jahren bekannt ist. Sommelière Stefanie Klöckner experimentiert gern.
Die experimentierfreudige Sommelière aus dem Westerwald destilliert Obst und Gemüse aus biologischem Anbau, fahndet in aller Welt nach kostbaren Wein- und Whiskyfässern und verbindet Destillierkunst mit traditionellen Verfahren des Weinbaus. Blick hinter die KulissenJeden ersten Sonntag im Monat um 15 Uhr kann man bei einer offenen Führung, die zwei Stunden dauert, in der Brennerei einen Blick hinter die Kulissen werfen. Das lässt sich gut mit einem Ausflug in den Tertiär- und Industrie-Erlebnispark Stöffel verbinden. Daneben bietet die Brennerei Führungen für Gruppen an, Verkostungen, Genussabende und Themenabende wie „Käse und Brand“ oder „Schokolade und Brand“. Hier finden Verkostungen und Genussabende statt.
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